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<pre>Aufgrund dieser Erfahrungen scheuen wir vor der eigentlich naheliegenden Wette auf einen Auswärtssieg zurück — stattdessen gehen die Wettfreunde von einer Punkteteilung aus, mit der vermutlich beide Seiten gar nicht mal so unzufrieden sind.  <p> Video: Schalke-Trainer Andre Breitenreiter erwies sich bei der PK in Stuttgart als ehrliche Haut.(Quelle: YouTube/Spox)  <p>  Ein Umstand, der wiederum vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die Elf von Julian Nagelsmann für ihre Ansprüche derzeit schlichtweg zu viele Gegentreffer kassiert. Allein neun waren es in den jüngsten fünf Partien, von denen aus TSG-Sicht obendrein keine einzige „zu Null“ endete. <p> Dabei ist es als ein echter Coup zu werten, dass Paris Saint-Germain für die Dienste des zuletzt notorisch formschwachen Nationalspielers stolze 40 Millionen Euro überwies: Der erfreulich fette Scheck kam dem VfL wie gerufen, um den im Sommer offenbar falsch zusammengestellten Kader nachzubessern. <p>  Der VfB Stuttgart befindet sich auf einer Achterbahn der Gefühle. Zuhause hui, auswärts pfui, so das Resümee aus den ersten fünf Spieltagen der Stuttgarter Comeback-Saison in Deutschlands höchster Spielklasse. In der Mercedes-Benz-Arena gab es für die Elf von Hannes Wolf zwei Siege gegen Mainz und Wolfsburg.  </pre>


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<pre>Aufgrund ihrer aktuellen Form rechnen auch wir Wettfreunde nicht mit einem Drei-Punkte-Erfolg von Bayer Leverkusen. Die Mannschaft von Florian Kohfeldt hingegen ist in Top-Form und zu Hause noch ungeschlagen.  <p> In ernsthafte Schwierigkeiten drohen demnächst dagegen erneut die Klubs aus Berlin und Bremen zu geraten: Gehört es sowohl in der Haupt- als auch der Hansestadt mittlerweile längst zum guten Ton, in jeder Saison zumindest zeitweise die rote Laterne zu übernehmen, muss nun in der Spielzeit 2015/16 vermutlich gar bis zum allerletzten Atemzug um den Verbleib in der Liga gezittert werden.  <p>  Hoffenheim-Trainer Huub Stevens hatte am vergangenen Wochenende recht wenig zu lachen. Auch im fünften Spiel unter dem Niederländer reichte es für die TSG einmal mehr bloß zu einem Unentschieden – das vierte unter dem Gisdol-Nachfolger. <p> Nach diesen beiden Patzern kehrten die Stuttgarter dann aber schon zum Auftakt der Rückrunde zur gewohnten Ordnung zurück; mit einem — ausgesprochen schmeichelhaften — 1:0-Erfolg gegen die Berliner Hertha wurde ein weiterer Dreier auf die Habenseite gebracht. <p>  Dabei scheint einiges dafür zu sprechen, dass der Routinier mit der Aufforderung zum kollektiven Träumen der Wahrheit am nächsten kommt: Angesichts des bereits vor einem reichlichen Monat in Besitz genommenen Momentums kann sich der Verein fortan getrost nach den Sternen strecken.  </pre> 


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<pre> Zudem hat Werder in allen vier Liga-Spielen dieser Saison immer mindestens ein Gegentor bekommen.  <p> Leidtragender ist dabei mal wieder Felix Wiedwald. Wenngleich Nouri betont, die Wahl zwischen „zwei guten Torhütern“ zu haben, wurde der 26-Jährige vor dem Nordderby nun schon zum zweiten Mal in dieser Spielzeit zurückversetzt.  <p>  Zum Vergleich: Gladbach braucht nur 4,5 Schüsse, um einen Treffer zu erzielen. <p>  Oder anders ausgedrückt: Seit Florian Kohfeldt der Trainer der Bremer ist, gab es noch keine Heimniederlage. <p>  Schienen zudem etliche Neuverpflichtungen für ein Ende der stagnierenden Verhältnisse zu sprechen, wurde die Aufbruchsstimmung in der Folge vom schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte unterlaufen — und sehr viel besser wurde es bekanntlich auch in den folgenden Monaten (noch) nicht.  </pre>


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<pre> Am Samstag (15:30 Uhr) treffen die Sinsheimer auf Hannover 96 und damit auf einen unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf. Angesichts dessen hofft man bei der TSG, auch unter Stevens endlich den ersten Dreier einzufahren. „Gegen Hannover müssen wir gewinnen, es bleibt uns eigentlich nichts anderes übrig“, versucht Mark Uth die enorme Bedeutung der Begegnung hervorzuheben.  <p> „Wir müssen alle zusammen wieder daran glauben, wieder so Spiele wie in der Hinrunde zu absolvieren“, forderte Leverkusens Angreifer Kevin Volland nach der Niederlage gegen Schalke. „Wir haben wenige Akzente nach vorne gesetzt und deshalb auch verdient verloren.“   <p> Seine Forderung daher: „Wir müssen weiter an unsere Art und Weise glauben, die Überzeugung beibehalten. Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass du dich für gute Leistungen belohnst.“ <p>  Dass es für das aktuelle Sorgenkind nun ähnlich erfreulich laufen kann, ist vornehmlich der Schwäche der unmittelbaren Konkurrenten zu verdanken: So hatten die Domstädter an den letzten elf Spieltagen im Schnitt mit jedem Auftritt einen Zähler auf die Wölfe gut gemacht.  <p> Ob die Breitenreiter-Truppe einen ähnlichen Lauf hinlegen kann, ist eher zu bezweifeln, denn die ersten Gegner heißen Bremen, Borussia Dortmund und RB Leipzig. Hannover läuft Gefahr, heuer tief in den Abstiegskampf verwickelt zu werden.  </pre>


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<pre> In diese Erkenntnis mussten sich auch die Königsblauen fügen, die sich dennoch ein kleines bisschen um die Mühen ihrer Arbeit betrogen fühlten. Der diskussionswürdige Elfmeter vor dem Führungstreffer hatte dem Titelverteidiger das Leben ärgerlich leicht gemacht.  <p> Bei den Gästen aus Augsburg geht hingegen die Angst um. „Die Lage ist nicht gut“, ist sich Kapitän Paul Verhaegh der brenzligen Situation bewusst. So auch Manager Stefan Reuter, laut dem nun jedes Spiel Finalcharakter habe.  <p>  Die Chancen dafür stehen recht gut, denn die jüngsten Aufeinandertreffen mit den Rothosen haben die Niedersachsen in der Regel erfolgreich gestalten können. <p>  Es ist für die Wolfsburger allerdings zu hoffen, dass er damit Unrecht hat – denn wenn das wirklich „alles“ war, dann ist der VfL ab sofort wirklich ein Abstiegskandidat.  <p> Umso mehr gilt dies, weil in den vorangegangen 90 Minuten vieles wieder an die erfolgreiche Vorsaison (Platz elf/40 Punkte) erinnerte.  </pre>


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